Über das Haus

Foto: Wiegand Sturm

In den 70er Jahren hat Gerd Böttcher sich auf der Suche nach einem Refugium im Süden Frankreichs in das winzige und damals fast verfallene Dörfchen Tordères und seine Bewohner - eine Handvoll alter Menschen - verliebt.

Nicht nur planerisch als Architekt, besonders als vielseitig begabter und leidenschaftlicher Handwerker hat er so manche Ruine des Dorfes aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt. Wie nur wenige Menschen hat er es verstanden, seinen Beruf, seine handwerkliche Neigung, seine Liebe zur Landschaft und kulturelle Neugier miteinander in Einklang zu bringen.

Durch diese Arbeit und sein Engagement war er maßgeblich an der Wiederbelebung des kleinen Örtchens Tordères beteiligt.

Bis zu seinem Lebensende im April 2009 arbeitete er weiter an diesem, seinem Lebenswerk und empfing gemeinsam mit mir, seiner Lebensgefährtin, zahlreiche Feriengäste. Viele von ihnen verliebten sich ebenfalls in die landschaftliche und kulturelle Vielfalt des Roussillon, sowie die Sonne, die Pyrenäen und das Mittelmeer. Auf den ersten Kontakt mit Tordères folgten nicht selten weitere Aufenthalte.

Im gemeinsamen Andenken und in der Liebe zu Tordères führe ich mit seinem Sohn Felix Böttcher einen Teil seines Lebenswerkes fort.

Wir werden Ihnen auch in Zukunft einen einzigartigen und unvergesslichen Urlaub in den wunderschönen alten Gemäuern ermöglichen.

Bärbel Elsebach